Dienstag, 3. Juni 2008

Ausführlicher Choffahrtsbericht





Am letzten Wochenende war Chorfahrt.Chrofahrt heißt: der Chor packt seine Siebensachen und verbringt Freitag bis Sonntag in einer Jugendherberge der mittleren Umgebung. Die meiste Zeit wird geprobt, dazwischen gegessen, gefeiert, gespielt, gefaulenzt, gesungen, wenig geschlafen. Jedes Semester machen wir eine und immer wird es sehr schön.

Weil ich das nächste Jahr gerne in Frankreich verbringen möchte und nicht weiß, wohin es mich danach verschlägt, war diese Chorfahrt wahrscheinlich meine letzte. Das ist sehr schade, denn natürlich sind diese Ausflüge immer ein Erlebnis und der Höhepunkt des Semesters. Vor allem die im Sommer.

Es hat uns nach Born verschlagen. Zu fünft waren wir in meinen winzigen Suzuki gequetscht, plus Gitarre und IZ, dem nervigen kleinen Roboter von Steffen. Uns selbst und das ganze Gepäck in die kleine Kiste reinzukriegen war echt nicht leicht, wir haben noch eine ganze Weile am Bahnhof puzzlen müssen, bis alles gepasst hat. (Warum muss ich erst jetzt an die Auto-Tetris Szene bei den Simpsons denken? Genauso war es doch!) Komisch, das wir trotz dieser Verspätung fast als erstes in Born ankamen, alle anderen wegen einer kleinen Ungenauigkeit im Anfahrtsplan einen Umweg einlegen müssen.

Aber ist ja nicht so schlimm, die Gegend um Born ist ja sehr schön. Born selbst auch. Ebenso die Jugendherberge. Äußerlich. Die von uns, die noch nie da waren, waren echt beeindruckt, diejenigen, die die Herberge schon von dem letzten Besuch, vor einigen Jahren, kannten, waren voller guter Erinnuerungen an eine großartige Zeit.

Schwer zu sagen, wer enttäuschter war. Als wir uns im uns zugewiesenen Gemeinschaftsraum nach der ersten Probe mit den mitgebrachten Süßigkeiten und Getränken gemütlich einrichteten, kam der erste Dämpfer. Alkohol, so wurde auf die Hausordnung verwiesen, sei hier nicht erlaubt. Zumindest kein eigener, den aus der anliegenden Kneipe dürften wir gerne konsumieren. Eigenen nicht. Wie ernst es den Angesellten damit war, wurde uns klar, als sie in regelmäßigen Abständen Kontrollgänge machten und anhand der letzten gefundenen Fläschchen mit Rauswurf drohten. Zeitgenossen, die die Last der Jahre drückt, sei also die Jugendherberge in Born dringend angeraten: schon am ersten Abend findet man sich wieder, wie man Bier in Apfelsaftflaschen füllt, kichert und sich viele Jahre jünger fühlt.

Wir wurden also kreativ: Wodka Cola in der Cola Flasche, Bierflaschen in Kartoffelchipstüten und Pringlesdosen, ein Glas Wiskey in der alten Uhr (zumindest imaginär), Kauerverstecke beim Flaschenvorrat hinter dem Kleiderständer (Da kann man sogar unbemerkt Bier runterwerfen und verschütten) - wir waren echt einfallsreich und auf einmal war alles politischer Widerstand. Wütend waren wir natürlich trotzdem, vor allem als es kurz darauf hieß, wir wären zu laut und würden schlafende Kinder stören (wo auch immer die waren) und müssten kurz nach Zwölf den Saal verlassen, da würde er abgeschlossen. Abgesprochen war das alles anders, aber es half ja nichts. Wenigstens waren wir so beim Frühstück am nächsten Tag nicht so übermüdet. Außerdem haben wir alle Energie gebraucht, die wir hatten, um den probenintensiven Samstag zu überstehen. Aus dem Mittag war nämlich nicht viel herausholen können - Milchreis mit Apfelmus kann lecker sein, macht aber als Mittag ohne wirkliche Alternativen nur sehr wenige in einer Gruppe von 60 Erwachsenen glücklich.

Nach dem Mittag war Pause, einige von uns trotzen den Mücken und machten sich auf den Weg durch den Wald zum Strand. In der Sonne liegen, Muscheln sammeln, mit Jonathan Steintürmchen bauen und Judith dabei zusehen, wie sie fluchend und lachend ihre nasse Kleidung auswrang. Barfuss über den kühlen Waldboden zurück gehen. Schön an den Chorfahrten ist auch, dass man für ein paar Tage der Stadt entkommt.

Ab der zweiten Samstagsprobe wird es meistens hart. Die Energie schwindet, die Lieder sind anspruchsvoll, Stimmgruppenleiterin Karo gibt dem Begriff "Engelsgeduld" eine neue Bedeutung. Am Ende können wir es und sind stolz wie Oskar. "Dream a little Dream of me, Baby!"

Der Abend hat Tradition. Nach einem Tag mit sechs Stunden Probe sind wir um neun fertig und haben frei. Versammeln uns um das Klavier, episodenweise um die Gitarre, und singen weiter. Bis zwei Uhr nachts, Stücke aus den letzten Jahren. Irgendwann fangen wir an zu tanzen, sind laut, ausgelassen und fröhlich, phantomieren zu den Texten, improvisieren, wo wir nicht mehr wissen, wie es genau ging. Sind berauscht von dem Gefühl zur eigenen Musik so Party zu machen, dass sich interationale Entertainer und Diskotheken eine Scheibe abschneiden könnten. In dieser Nacht wird es spät und keiner stört uns. Der Nachtwächter, der gestern frei hatte, ist heute wieder da und viel entspannter, als seine Vertretung. Unser Bier in Brauseflaschen zu verstecken, wäre gar nicht nötig gewesen. Egal.

Der Abend wird getrübt von einem ernsten Thema, die Nacht lang. Nach der letzten Sonntagsprobe und einer sehr positiven, auch emotionalen Auswertung und einem intensiven Gruppengefühl wird daraus eine öffentliche Erklärung - nach Hause fahren wir mit gemischten Gefühlen.

In unserem Fall, im kleinen, roten Suzuki, übrigens nicht, ohne elegant, aber recht dicht an einem unvermutet auf dem Parkplatz auftauchenden Baum vorbeizuschwingen. Und mit der Frage, wieso es noch schwieriger war, das gesamte Gepäck in den Wagen zu bekommen, obwohl wir eine Person weniger sind und alle Vorräte von der Hinfahrt mittlerweile vertilgt haben.
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Freitag, 30. Mai 2008

Hamburg is pretty...




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Hamburg vor kurzem

Fotos von Hannes Einweihungsparty am letzten Wochenende. War echt schön! Wir haben...



... eine kreative Lösung für das Toilettenschlüsselproblem gefunden...

Viel Interessantes über das Astra-Bier gelernt...
Selbiges in witzigen Großstadtstreetartszenen wiedergefunden. (Kunst oder eine witzige Geschichte? Wir rätseln.)

Und grandiose Kindheitsfreuden wiederbelebt. Man darf mutmaßen, welche meine Packung Schokoretten war und welche Loosy gehört hat.
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Übrigens...


... gab es bei uns zu Ostern Keinohrhasen. Hab ich das schon erzählt?
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Mittwoch, 28. Mai 2008

Geo-Darts

Geographie macht viel mehr Spaß, wenn man mit Pfeilen auf Sachen werfen kann. 57.759 Punkte hab ich geschafft - die Seen haben mich voll runtergezogen. Und Ihr so?

Mittwoch, 21. Mai 2008

Celebrate goes Grand Prix

Ich hab ja von unserem Casting in Köln schon erzählt. Nach langen Wochen des Wartens (und nicht wirklich mehr Hoffens) kam vor ein paar Tagen der Anruf mit der Gibt-es-eigentlich-ein-Gegenteil-von-Hiob?-s-Botschaft:

Celebrate ist der Kandidat für Mecklenburg Vorpommern beim Großen Grand Prix der Chöre im ZDF!


Damit wir aber tatsächlich ins Fernsehn kommen, müssen wir uns aber noch in einem Online Voting behaupten, bei dem aus den 16 Chören nochmal 8 oder so ausgewählt werden, die im Finale gegeneinander antreten dürfen. Dieses passiert hier, irgendwas gewinnen kann man sogar auch und dass ich recht lieb bitte, uns Eure Stimme zu schenken (damit wir unsere Stimmen dann für Euch... ach nee, Wortspiele waren noch nie mein Freund) und es allen weiterzusagen, das muss ich ja nicht mehr dazu scheiben, oder?

Dashboardkontrolle

Ups. Wieder etwas gelernt: Wenn ich aktiviere, dass Kommentare geprüft werden, bevor ich sie veröffentliche (damit nicht wieder irgendwelche Zigarettenhoschis ihre Werbung bei mir verteilen *grummel*), dann muss ich mich von Zeit zu Zeit mal einloggen, meine Kommentare prüfen und freigeben. Und nicht nur fix vorbei schauen und mich wundern, warum eigentlich gar keiner mehr was schreibt.

Also, jetzt sind sie da und jetzt weiß ich auch, wie das geht. Sorry. ;)

PS: In dem Eingabefeld für den Titel schlägt Blogspot mir z.B. Abteilungseiter oder Chef vor. Äääähm genau... Titel nämlich. Danke, Google!

Mittwoch, 14. Mai 2008

Webgezwitscher zwopunktnull

"Überall, wo ich im Internet hinkomme, bist Du schon da!", hat Ina mal gesagt.

Stimmt. Jetzt zum Beispiel habe ich Twitter für mich entdeckt. Bei Twitter hat man 140 Zeichen zur Verfügung, um zu schreiben, was man gerade macht, will oder denkt. Man kann andere Leute, die auch twittern, abonnieren, dann sieht man, was sie gerade treiben, auch wenn sie weit weg sind. Das finde ich sehr nett, ist aber etwas langweilig, wenn man die einzige aus dem Freundeskreis ist, die Twitter.com nutzt.

Naja, was ich so tue kann man dort jetzt auf jeden Fall verfolgen, sollte es noch jemanden dorthin verschlagen oder sogar bereits verschlagen haben, kann SiEr (schreibt man so, oder? Ist wie SchülerInnen, finde ich.) ja mal Kontakt aufnehmen.

Freitag, 25. April 2008

Ein bisschen neu

Neuer Name, neuer Blogkopf.

(Hat es jemand gemerkt, der Name ist schon seit ein paar Tagen ein anderer.) Mit dem alten war ich schon lange nicht mehr zufrieden, immerhin ist er der selbe, wie von diesem sehr ansprechenden Web 2.0 Projekt.
Bimbellotterie ist der Pariser Name für den - total wichtigen - Wirtschaftszweig, der Nippessachen herstellt. Außerdem ist es ein schönes Wort und es ist französisch. :)

Donnerstag, 24. April 2008

Grafitti in Hamburg


Stitch nach 10 Jahren Ehe?
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Komische Kuscheltiere in Hamburg


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Hamburg am Wochenende






Das letzte Wochenende war lang und das erste von vielen in Hamburg. Eine Stadt, die es zu entdecken gilt, da ist noch einiges zu tun. Wir kennen jetzt: Die Außenalster, den Jungfernstieg, das Rathaus, den Hafen, diverse S- und U-Bahnstationen und ein bisschen Schanzenviertel. (Das mich sehr begeistert hat.) Für gute Ratschläge, was man in Hamburg noch machen und angucken kann und soll, sind wir sehr dankbar und freuen uns.
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Freitag, 11. April 2008

Parrots and Penguins!



My pirate name is:


Mad Anne Bonney



Every pirate is a little bit crazy. You, though, are more than just a little bit. You can be a little bit unpredictable, but a pirate's life is far from full of certainties, so that fits in pretty well. Arr!

Get your own pirate name from piratequiz.com.
part of the fidius.org network

Montag, 7. April 2008

Celebrate beim Casting in Köln






Ja, klar war die Aktion irgendwie blöd. Endemol macht eine Sendung über Chöre und hat in ganz Deutschland zum Casting eingeladen: Nach Köln. Das heißt für uns zwei Mal zehn Stunden Zug, zweimal Tickets für 20 Leute, für ein paar Minuten Auftritt und dann wahrscheinlich eine Absage. Außerdem Extraproben, Extrastress, Geld für Unterkunft oder Nacht durchmachen und Köln und nicht zuletzt: Zwei Mal morgens um Fünf am Bahnsteig stehen. Abgehalten hat uns das natürlich alles nicht und so haben wir uns am Samstag auf den Weg nach Köln gemacht. Mit uns auf Reisen: 400 volltrunkene Hansafans auf dem Weg nach Gelsenkirchen, Hansa hat gegen Schalke gespielt. Dass sie verloren haben, ist wahrscheinlich unsere Schuld. Das haben wir ihnen sehnlichst an den Hals gewünscht. Nach stundenlanger Tortur Gegröhle, Schlachtgesängen und Belästigungen (und je-des-mal mit der Info, dass sie aus Rostock kommen.) war das unsere einzige Möglichkeit zur Rache.

Nach dem Casting (das für uns total überraschend endete: Wir sind weiter!) haben wir in Köln erobert und die Nacht zum Tage gemacht. Gezwungenermaßen, die meisten von uns hatten nämlich keine Unterkunft gebucht - Schlaf ist für Weichpities. Was allerdings nach den obligatorischen Domfotos, dem Essen im Pizza Hut und dem Kölsch in der Kneipe passiert ist, muss jemand anderes erzählen. Ich habe den Chor verlassen und bei einem Freund auf dem Sofa geschlafen, um am nächsten Tag gemeinsam nach Hamburg zu fahren und Hannes beim Umzug zu helfen.
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Die Mädchen mit den Perlenohrringen



Wir sind kreativ! Und zwar in regelmäßigen Abständen Nachmittags bei Ina und Steffi zu Hause. Letztes Mal waren es niedliche Monster, diesmal haben wir Ohrringe gebastelt. Sieben Mädchen und sieben Millionen Perlen... Es war lustig und schön und alle sind mit ein bisschen mehr Schmuck nach Hause gegangen, als vorher - also ein voller Erfolg.
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Freitag, 4. April 2008

Ostern auf Rügen




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Was ich in der letzten Zeit so gemacht habe?

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Rom - ein verspäteter Bericht

Ein Rom Bericht...

Das trubeligste an unserer Rom-Reise war ihr Anfang. Aus unserem genialen Plan "oooch, wir fahren mal schon Abends nach Tegel, dann müssen wir nicht todmüde in der Nacht fahren (unser Flug ging um 7) ist nicht so richtig aufgegangen. Der Flughafen hat Nachtflugverbot und ab Mitternacht geschlossen. Zum Glück mussten wir aber nicht in der Kälte warten, sondern durften in den Aufenthaltsraum von unserem Parkplatzwächter. Viel Schlaf hat es da auch nicht gegeben, aber dafür war das Fernsehprogramm gut. Wir haben dann einfach im Flugzeug geschlafen und sind dementsprechend zerknautscht in Rom angekommen.

Unser Hotel war nett und hübsch und etwas außerhalb. Es gab einen Supermarkt und ein paar Gassen in der Nähe, außerdem eine laute, große Straße, an deren fußweglosen Rand wir ganz weit hätten laufen müssen, um zur nächsten Metrostation zu kommen. Ich glaube, international gesehen, werden Bügersteige in Deutschland ziemlich überschätzt. Aber unser Hotel hatte einen Shuttle Service, der viermal am Tag zur Metro gefahren ist. In den folgenden Tagen haben wir uns dann irgendeine grobe Tour überlegt und sind rumgelaufen.




Man kann auch, wenn man will, ziemlich planlos durch die Stadt laufen - es gibt sowieso überall was zu sehen. Zu Hannes' Leidwesen waren wir nicht planlos - ich hatte immer einen von meinen zwei Reiseführern dabei und bin ständig stehen geblieben, blätternd. "Warte maaaal, ich muss gucken, was das hier iiiiiist." Und dann habe ich ihm alles erzählt, was ich über die Ruine/den Tempel/den Stein wußte und er hat versucht, wegzuhören und wir sind zur nächsten Ruine/Tempel/Stein gelaufen.



Am ersten Tag haben wir beim Collosseum angefangen, sind am Tiber lang spaziert, waren auf der kleinen Tiberinsel, im jüdischen Viertel, im Pantheon, bei der Engelsburg und der spanischen Treppe. (und und und) Am zweiten haben wir den Vatikan besucht und eine Führung mitgemacht. Das halte ich im Nachhinein für eine ziemlich gute Idee. Es war zwar recht teuer, aber der meiste Teil des Preises ist für den Eintritt ins Vatikanische Museum draufgegangen, drum war das schon okay. Außerdem muss man nicht an der Schlange anstehen (war Anfang Februar nicht soo wichtig, ist zu anderen Jahreszeiten aber Gold wert) und die Fremndenführerin war echt gut. Den Vatikan und sein Museum kann ich echt empfehlen, ich war überrascht, wie schön ich da alles fand. Sogar die Sixtische Kapelle - wobei man sonst doch eher enttäuscht ist, wenn man so bekannte Dinge in Wirklichkeit sieht. Sie sehen dann klein und farblos aus, im Gegensatz zu all den Bildern, die man davon kennt. Hier war es nicht so: die Sixtina und die Museen waren echt toll. Und der Petersdom ist unglaublich groß, aber so gut proportioniert, dass das Gehirn gar nicht richtig glaubt, wie groß alles ist.



An einem Tag waren wir noch in der kleinen Stadt Tivoli und haben uns die Villa D'Este angeguckt. Eigentlich wollten wir auch die Villa Adriano sehen, aber das haben wir dann aus Zeit- und Lustgründen doch aufgeben. So haben wir wenigstens unser Gesicht bewahrt, ich glaube nicht, dass wir die Haltestelle gefunden hätten und uns getraut hätten, aus dem Bus auszusteigen. Irgendwo in der Gewerbegebiet-Pampa im Umkreis von Rom.



Noch mehr Fotos gibt es übrigens im StudiVZ zu sehen.
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Samstag, 2. Februar 2008

Winterurlaub

Wir waren heute ganz mutig und sind ins Last Minute Reisebüro gegangen und haben innerhalb von Sekunden entschieden... Es geht nach Rom! Am Dienstag schon geht es los, für ich hab schon wieder vergessen, wie viele Tage, ich freu mich! Rom!

Donnerstag, 31. Januar 2008

Konzertrevue


Jetzt hätte ich fast vergessen, zu erzählen, wie toll das Konzert am Samstag war. Lässt sich aber auch schwer erzählen, so hinterher und mit Worten. Es gab neben der üblichen, tollen Chormusik mit außergewöhnlich guter Setlist, diesmal, diverse Solisten, eine Flöte, Sonnenbrillen, Klatschgetrampel, eine großartige Moderation und eine, bestimmt bald schon legendäre Tanzeinlage. Aber wer das alles verpasst hat, für den reißen so schwache Beschreibungen jetzt auch nicht mehr viel raus. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, der Streß hat sich gelohnt und ich freu mich auf das nächste Mal. Aber erstmal geht es jetzt recht bald an die Cover für DVDs und CDs, damit wir alle nicht so lange darauf warten müssen.
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Samstag, 26. Januar 2008

MädchenWG


WG Leben.

Als Tini nach Hause kommt, steh ich gerade vor dem Spiegel, mit krakeligen Linien im Gesicht. "Tiniiii, ich hab versucht, mir mit Deiner Schminke dunkle Augen zu schminken und ich kaaaaanns niiiicht. Eyeliner sieht bei mir einfach scheiße aaaaaus!"
Tini lacht und hat viel zu wenig Zeit, mir zu helfen. Es reicht gerade mal, mir zu gestehen dass a) sie es auch nicht kann und immer den Lidschatten nimmt. Und zwar b) mit meinem Pinsel. Außerdem hat sie c) heute meine Ohrringe getragen. Dann freuen wir uns noch schnell über unsere MädchenWG, in der mein Mädchenkram auch Dein Mädchenkram ist und über meine Idee, unseren ganzen Mädchenkram in Gläsern im Bad unterzubringen, weil das besser aussieht. Dann muss Tini auch schon wieder los.

Als ich heute in den Bus gestiegen bin, ist sie gerade ausgestiegen. "Schön, Dich zu sehen!", hat sie gesagt. "Wohnen wir eigentlich zusammen?"
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Mittwoch, 23. Januar 2008

zur kollektiven Reproduktion von guter Musik zum besonderem Vorteil sozialer Beziehungen


Wird bestimmt ganz toll und alle, die das hier lesen, müssen kommen! Und hinterher auf der Chorhomepage ins Gästebuch schreiben, wie toll es war!
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Montag, 14. Januar 2008

Orchidee Japanologie

Ein "Orchideenfach" ist die Bezeichnung für eine Geisteswissenschaft, die es in Deutschland nur selten (also an wenigen Unis, in kleinen Instituten) gibt, wie zum Beispiel Altorientalistik, Islamwissenschaften, oder Sinologie.
Zum Jahr der Geisteswissenschaften gibt es eine Kurzfilmreihe, die diese Orchideenfächer vorstellt und der erste Film (Naja, eher ein Schnippselchen) zeigt meine Groß... Halb... irgendwie... naja, ~Tante Gesine Foljanty-Jost, die über ihr Fach Japanologie an der Uni Halle-Wittenberg redet.

Dienstag, 1. Januar 2008

WG Geschichte

Das neue Jahr hat bereits einige Veränderungen gebracht.

Meine Mitbewohnerin Thea ist aus unserer kleinen WG ausgezogen, um spannende Abenteuer in Indien zu erleben. Berichten wird sie davon auch: in ihrem neuen Blog, "The Bread Story". (An dieser Stelle nochmal: Viel Glück und alles Gute!)

Während sich jetzt also für Thea alles ändert, ändert sich hier demnach nur viel: zu Biff und mir zieht nun Tini dazu. Die ist hier auch schon angekommen, streicht die Wände neu und hat Kuchen mitgebracht.

Das ist Tini:
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