Montag, 22. Dezember 2008

Freitag, 19. Dezember 2008

Heimfahrn

Die Vorfreude war gigantisch. Seit Wochen hab ich die Tage gezählt und heute ist es so weit. In weniger als einer Stunde lass ich Büro und Datenbanken hinter mir und begebe mich auf den Heimweg, zurück nach Rostock!

Die erste Etappe führt nach Karlsruhe mit dem Zug, die zweite dann von dort mit Olli per Auto zurück an die Ostseeküste.

Ich hab den ganzen Tag schon Bauchweh vor Aufregung und freu mich wie ein Schneekönig!

Dienstag, 16. Dezember 2008

Snail Kit


Das hab ich in einem Supermarkt gefunden: Ein Karton mit leeren Schneckenhäuser. (Es war übrigens in mehreren Sprachen beschriftet. Ja ich bin wirklich in Frankreich und versteck mich nicht seit Monaten im Haus meiner Eltern.) Die Gebrauchsanweisung kann man vielleicht etwas schlecht lesen. Dort steht, dass man die Schneckenhäuser, die ja leer sind, mit Schnecken füllen soll, die man woanders gekauft hat und dann Kräuterbutter drauf, backen und servieren.

...

Nur falls sich mal jemand gefragt hat, wie Schnecken eigentlich in ihre Häuser kommen.

(Es stellt sich die Frage, ob die Franzosen nur schummeln, Schnecken genauso unangenehm finden wie wir und seit Generationen in Wirklichkeit nur irgendwelche Schnitzelfibsel in die leeren Häuser stecken - um vor aller Welt ihre Nationale Einzigartigkeit zu bewahren. Ich glaube, ich bin da etwas großem auf der Spur... )

Schilderwahn #2


Was ihr hier seht ist ein Baum in einem Stadtpark, nämlich der Orangerie, auf dem in gut... wieviel mögen das sein? Vielleicht 2,50 Metern Höhe? ein Schild hängt auf dem steht: Zugang verboten.
Mich irritiert das ein bisschen - darf ich nur diesen einen Baum nicht betreten oder gilt das für alle Bäume in diesem Park? Wenn jemand die Antwort weiss, bitte schnell - ich muss morgen wieder da arbeiten.

Schilderwahn #1

"Il est strictement interdit de manger dans le locaux" steht auf dem Schild. Das bedeutet, dass es streng verboten ist, innerhalb der Räumlichkeiten dieses Waschsalons zu essen. Ich finde es sehr nett von dem Eigentümer, dass er den Snackautomaten genau neben das Schild gestellt hat. Stünde er woanders und ich müsste zwei Bilder machen und behaupten, es ist der gleiche Raum, wäre das nicht halb so amüsant.

Samstag, 13. Dezember 2008

Burn, baby, burn!

Wenn ich von meiner Arbeiststelle nach Hause gehe, komme ich am ARES, einer Art soziokulturellem Stadtteilzentrum vorbei, das eine Musikschule und auch einen eigenen Chor beinhaltet. Da mitsingen ging bisher nicht, vielleicht im nächsten Jahr. Um deswegen nachzufragen bin ich schon ein paar Mal drin gewesen, meistens gehe ich aber nur daran vorbei. So wie gestern.

Beim Vorbeigehen sind mir die drei Jungs schon aufgefallen. Im Nachhinein finde ich interessant, dass man ihnen auf den ersten, flüchtigen und unbeteiligten Blick schon an der Körpersprache angesehen haben muss, dass sie was ausheckten. Auch wenn ein paar Sekunden nicht ganz klar war, was genau, und ich dann ziemlich überrascht war, als sie davonliefen und sich das kleine leuchtende Etwas, das sie zurückließen, tatsächlich als Feuer entpuppte. In der Ecke eines Vorbaus des Zentrums, in der auch eine Tanne steht, haben sie zwischen Tanne und Gebäude einen Karton angezündet und sind davon gelaufen.

Wenn man gerade nach einem normalen Arbeitstag auf einer normalen Strasse nach Hause geht, braucht man einen Moment, um zu begreifen, dass man gerade – just auf selbiger normalen Strasse - Zeuge einer Brandlegung geworden ist und dass die kleinen Flammen an dem Karton gerade ein bisschen größer werden. Dass zwei Familien in unmittelbarer Nähe auf einem Parkplatz stehen und sich beim Tratschen nicht stören lassen, hilft nicht.

Ich bin dann aber doch recht fix zu mir gekommen, hab den wirren Gedanken, ob man da jetzt die Feuerwehr ruft, verworfen und bin ins Gemeindezentrum gedüst. Die Dame am Empfang guckt mich an, wie sie alle anguckt. Ja bitte, was möchten sie, geht es um Musik oder Töpfern, oder unserer Weihnachtstombola? Skurrile Situation. „Madame, da draußen haben ein paar Jungs etwas in Brand gesteckt, haben sie einen Feuerlöscher?“ Nein, ich weiß nicht, was Feuerlöscher auf Französisch heißt. Aber ich kann sagen, dass ein paar Jungs etwas in Brand gesteckt haben und wenn ich zu dem Feuerlöscherteil komme und sage „äääh, dieses rote Ding“, dann hören die Leute zum Glück sowieso nicht mehr zu, sondern nehmen die Sache selbst in die Hand.

In dem kleinen Vorbau, der nicht brennt, aber unmittelbar neben einem immer heftiger brennenden Karton steht, der seinerseits genauso unmittelbar neben einem Tannenbaum steht, findet gerade irgendein Kurs statt. Die Empfangsdame klopft im Vorbeigehen an die Fenster und bedeutet dem Lehrer, einem jungen, arabisch aussehenden Mann, hinauszukommen. Sein Aussehen lässt mich unwillkürlich überlegen, ob die Aktion etwas mit Ausländerfeindlichkeit zu tun hat. Allerdings könnte man – und dieser Eindruck verstärkt sich, wenn man aus einer ostdeutschen Stadt kommt – hier wahllos herumterrorisieren und die Chance, dass man durch Zufall einen Ausländer trifft, ist recht hoch. Der Mann kommt raus, guckt, verschwindet um Wasser zu holen. Die Frau und ich bleiben stehen und versuchen, durch intensives Anstarren die Flammen daran zu hindern, größer zu werden oder womöglich noch auf irgendetwas überzugreifen. Wir machen unsere Sache gut. Alle, fällt mir auf, sind ziemlich ruhig.

„Passiert so was hier öfter?“, frage ich. „Nö“, sagt sie. „Also, manchmal passiert schon mal was, aber so was hatten wir noch nie. Dass sind nur ein paar Jungs, die einen Spaß, die etwas ausgefallenes machen wollen.“ (Ehrlich gesagt habe ich nicht genau verstanden, was die Jungs nur wollen. Aber es war eben so ein, „Das sind nur ein paar Jungs, die…“ Satz. Man entwickelt hochsensible Kontext und Betonungsfähigkeiten, um den ganzen Inhalt, der so an einem vorbei geht, irgendwie anders zu rekonstruieren.) Der Mann kommt zurück und schafft es, mit einer Schüssel voll Wasser und ein paar beherzten Fußtritten, den Flammen Herr zu werden. Die Frau versucht, eine Zeugenaussage aus mir herauszubekommen. Wer war das? Wie viele Jungs? Wohin sind sie gelaufen? So weit so gut. Als sie wissen will, wie groß sie waren und wie sie aussahen, muss ich passen. Keine Ahnung. Ich weiß, dass ich sie gesehen habe, ich habe sogar noch gesehen, dass einer von ihnen mich beim Weglaufen angesehen hat und gemerkt hat, wie ich stehen geblieben bin. Aber ich kann ihr Aussehen nicht annähernd beschreiben. Nicht mal, ob sie schwarz, mulattisch oder weiß waren, nichts.

Die beiden bedanken sich herzlich und verschwinden wieder im Haus. Mir fällt ein, dass ich noch hatte fragen wollen, wann der hauseigene Chor eigentlich sein Weihnachtskonzert gibt, aber jetzt ist sogar mir zu das zu bizarr und ich setze meinen stinknormalen Nachhauseweg mit ein paar Minuten Verzögerung fort. Flüchtig hoffe ich, dass mir die Jungs nicht ein paar Häuserecken weiter begegnen und nicht gut finden, dass ich ganz Straßburg vor den Flammen gerettet habe, aber das bleibt aus.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Zwischenzweigedankenmomente

Etwas passiert mit mir in dieser Stadt.

Neulich hab ich beim Einschlafen gerade noch so mitgekriegt, wie ich verschwommen gedacht hab. "Oooooh, ich hab mich in die Kathedrale verliebt."

Heute bin ich ausgegangen, in die Stadt hinein. Ich habe in hohen Turnhallenfenstern nicht die Jongleure gesehen, aber die fliegenden bunten Keulen, die sie geworfen haben. Ich habe einen Friseursalon gesehen, in dem ein junger Mann einem anderen jungen Mann lilane Strähnchen gefärbt hat. Der hat dann affektiert gelacht und ich musste grinsen. Und ganz unvermittelt, ohne zu merken, was da passiert, hab ich gedacht, "Hach, ich liebe Straßburg." Aus der Seele raus.

Dann war der Abend schön, die Kneipe, die Gespräche, der Sirop mit Grenadine. Die Weihnachtsmarktlicher überall. Der Heimweg, das Französisch der anderen Passanten. Und das wunderschöne Münster.

Etwas rastet ein bisschen ein, stückchenweise. Ich scheine allmählich anzukommen.

Lebenzeichen

Ruhig ist es hier geworden.

Dabei hätte ich sogar ein bisschen was zu erzählen, das Leben in Strasbourg wird nämlich nicht ruhiger, sondern eigentlich von Woche zu Woche ein bisschen bunter und erlebnisreicher. Leider hat mich die Technik von allen Seiten im Stich gelassen: Meine Digitalkamera funktioniert nur noch an Jubeltagen und das Internet ist aus der WG vorerst wieder ausgezogen. Grummel.

Ich hab, wegen abendlichen Aktivitäten also ein bisschen weniger Zeit zu bloggen und umständlicher ist es auch noch geworden. Vorallem mit Fotos, die bleiben erstmal aus. Wie so oft sind keine Neuigkeiten von hier also gute Neuigkeiten, grösstenteils.

Die gute Nachricht ist, dass es mir unter den Fingern brennt, zu berichten, zu beschreiben, zu zeigen. Es geht hier auf jeden Fall weiter, die Frage ist nur immer, wann. ;)

Ein Kneipenquiz in irgendeinem Irish Pup

In Frankreich heißt das Kneipenquiz natürlich nicht Kneipenquiz. Ich glaube, es heißt einfach nur Quiz, aber ich bin mir nicht sicher. Und wie der Pub hieß, weiß ich auch nicht mehr, „The Irish Times“, oder so. Egal, es war ein Quiz in einem Pub und es war vollgestopft mit jungen Menschen. In Straßburg ist aber ohnehin jede Bar und jede Kneipe vollgestopft – zumindest abends. Wenn sie das nicht ist, ist wahrscheinlich irgendetwas damit nicht in Ordnung und man sollte weggehen und sich eine andere suchen. Eine dann, die vor Menschen überquillt und in der man fürchten muss, keinen Platz mehr zu bekommen. Wenn man keine Angst hat, keinen Platz mehr zu bekommen, sollte man gar nicht erst reingehen, das habe ich in Straßburg gelernt.
Wir quetschen uns also in die Bar, am gewaltigen Tresen vorbei und zu Antjes Mitbewohnerin, die mit einem Haufen Freunden an einem Tisch sitzt. Wir setzen uns dazu – wie durch ein Wunder sind noch zwei Plätze für uns frei – und erfahren, wenig überrascht, dass der Haufen Freunde eher ein Haufen Fremder ist.

Es werden Zettel ausgeteilt, auf die sich die Menschen ernst und konzentriert stürzen – wir kriegen sie fast gar nicht zu Gesicht. Auf einem sind ein Haufen Promis aus Kultur, Sport und Politik abgebildet – ich erkenne lediglich Pokémon Picachu -, auf dem anderen eine Tabelle für die Quizantworten. Dann geht es los. Die Fragen werden erst auf Englisch, dann auf Französisch gestellt. Da wir in einem Irish Pub sind, sprechen auch die Jungs hinter dem Tresen nur Englisch mit mir. Auf mein besorgten Nachfragen, versichert Antje, dass sie das immer so machen und das keine Reaktion auf mein Französisch ist. Der Mann, der die Fragen stellt scheint aber kein Engländer zu sein, seine Aussprache hat einen Akzent wie Michelle von den Gilmore Girls. Ich bin erfreut, und muss mitunter bis zur französischen Übersetzung warten, bis ich verstehe, was gemeint ist. Was mich noch mehr erfreut.

Nicht, dass es mir was nützen würde. Bis gestern Abend war ich mit meinem Allgemeinwissen noch ganz zufrieden, jetzt sitzt es unter dem Tisch und heult. Dass ich die Fragen nicht beantworten konnte, hat mich nicht groß gestört, dass die Franzosen um uns rum keine Probleme damit hatten, schon. Wisst ihr, wie die christliche Gemeinde in Ägypten heißt?

Zu gewinnen gab es eine Flasche Whiskey. Antjes Mitbewohnerin, die mich nicht kennt, warnte mich: „Falls wir gewinnen sollten: Trink den nicht! Das ist der allerbilligste Fusel, der macht übelste Bauchschmerzen!“ Ich beschloss, ihrem Rat zu folgen und wunderte mich, dass die Einheimischen um mich rum mit so großer Verbissenheit die Bögen ausfüllten. Für eine Flasche billigen Whiskey so eine Streberattitüde an den Tag legen? Komisches Land. Später erfuhr ich aber, dass die Ergebnisse im Laufe eines Jahres zusammen gerechnet werden und es einen Geldpreis von 200 Euro gibt. Man trifft sich also jeden Sonntag und wetteifert im Irish Pub. Das erklärt vielleicht auch das hohe Allgemeinwissen, wahrscheinlich dopen sich die regelmäßigen Teilnehmer vor jedem Spiel mit einer Riesenportion Wikipedia. Jedenfalls rede ich mir das jetzt ein.

Oder man wird schon von dem regelmäßigen Quizkonsum schlauer. Ich hab zumindest gelernt, dass in Quebec jeder, aber auch wirklich jeder, Anglezismus übersetzt werden muss, auch der Titel der Serie „Desperate Housewifes“, und wie die französische Wirtschaftsministerin aussieht und heißt. (Wobei Sachen, die man gleich wieder vergessen hat, vielleicht nicht also „gelernt“ zählen.)

Nachdem ich doch noch zu ein paar Fragen beitragen konnte (Griechische Göttinnen, Figuren aus den Harry Potter Romanen und in welcher Stadt spielt Grey’s Anatomy?) sind wir gegangen, bevor die Ergebnisse ausgezählt und bekannt gegeben wurden.

Babyrehe und Kälte in Oldenburg!

Sandra sagt, wir sind nicht nur Evaluations- (ich) und Übersetzungspraktikanten (die anderen), wir sind auch Kulturübermittler. Das sagt sie, weil wir (naja, eigentlich eher die anderen) die Aufgabe haben, den deutschen Stammtisch, der einmal die Woche gehalten wird und die Zweisprachigkeit fördern soll, vorzubereiten. Wir nehmen sie beim Wort und werfen uns der Kultur in die Arme. Der wahnwitzige Plan: Wir fahren mit dem Zug nach Oldenburg (das ist so weit nicht), jubeln ein bisschen am roten Bambiteppich und gehen dann schön ins Kino.

Das klingt so blöd, ich bin mit Begeisterung dabei.

Ein bisschen früher als sonst müssen wir schon gehen, damit wir auch rechtzeitig in Deutschland ankommen. Das ist zwar weder wirklich verboten noch wirklich schlimm, trotzdem sind wir ein bisschen überdreht und aufgekratzt. In Kehl verpassen wir unseren Zug und müssen ins Bahnhofscafé, einen Kakao trinken. „Naja, ich bin nur froh, dass wir aus dem Büro entwischt sind und es über die Grenze geschafft haben.“, sagt Kai und wir prusten in unsere Schokolade.

Susannes (nicht ich. Als ich dachte, dass ich nur nach Frankreich gehen muss und es ist vorbei mit alle-Mädchen-heißen-Susanne, hab ich mich geirrt. Wie so oft.) Planung erweist sich als ausgezeichnet, in Oldenburg kriegen wir unseren Bus, der uns zum roten Teppich fahren soll. Macht er auch, nur leider steigen wir zu spät aus und müssen zurücklaufen, den großen Scheinwerfern entgegen, die ein gigantisches V in den Himmel strahlen und unfehlbar anzeigen, wo wir hinmüssen. Gefällt mir, so ein V. Hätte ich gerne immer am Firmament, wenn ich irgendwohin muss.

Dass das mit dem „Am roten Teppich stehen“ nichts wird, das haben wir uns eigentlich schon gedacht. Da muss man früher aufstehen. Nach Augenzeugenberichten hat Oldenburgs Jugend scheinbar komplett die Schule geschwänzt, um den ganzen Tag schon in der Kälte auszuharren und abends die Prominenz anzukreischen. Viele Leute sind sogar mit Trittleitern da. Wir haben keine Chance. Wir treffen Bekannte von Susanne, machen uns ein bisschen über die hysterische Menge lustig und gehen, als Franzi von Almsick gerade, das zeigt die Videowand, den Teppich abschreitet. Wir frieren und Franzi hat nur ein dünnes Kleid an.

Für Kino isses noch zu früh, wir gehen Glühwein trinken auf dem Oldenburger Weihnachtsmarkt und reden mit Susannes Bekannten. Kurz bevor meine Füße erfrieren, gehen wir ins Kino und stellen fest, dass der Film, den wir sehen wollen, gar nicht läuft. Weiterhin stellen wir fest, dass überhaupt nichts läuft, was einigermaßen ansprechend ist. Anschließend stellen wir fest, dass es in Oldenburg nur ein einziges anderes Kino gibt und das hat zu. Wir suchen es trotzdem, finden es, stellen fest, dass es zu hat.

Wir fahren zurück. Das geht aber erst in einer Stunde, also setzen uns vorher noch in den Bahnhofsdöner, essen türkisches Fast Food und gucken auf dem kneipeneigenen Flachbildschirm die Bambiverleihung.

Das schönste an diesem Ausflug war, dass wir ihn gemacht haben. Aber das ist eigentlich ne ganze Menge.

~*~

Als ich aus der Lessingstraße ausgezogen bin, war das Kistenpacken ganz schön anstrengend. Ich musste nämlich gleichzeitig sortieren: Was kommt mit nach Frankreich, was wird eingemottet, was weggeworfen? Zum Glück waren Suse und Mathias an einem Abend da und haben mir geholfen. Zusammen haben wir, wie in Sex and the City, eine Toss or take Party gefeiert und die haben mir gesagt, was noch gut genug aussieht, dass ich es mitnehmen darf; vor allem aber, was gefälligst weggeworfen warden muss. Dabei brauche ich wirklich Unterstützung. Außerdem war es lustig.

Susi: (hat einen Schuh in der Hand und seufzt) Ich liebe diese Schuhe. Aber sie sind so dreckig. (Wirft ihn weg)
Suse: Das ist konsequent. Das mag ich.
Susi: Konsequent wäre, wenn ich den anderen auch noch wegwerfen würde.
Suse: Das ist unlogisch. Das mag ich auch.