Donnerstag, 28. Mai 2009

Ba-Dam!

Der komischste Moment war, nachts um vier (!) aufzubrechen und durch die Stadt, die so vertraut ist und langsam aufwacht, zum Bahnhof zu gehen, um 12 Stunden lang zurück in ein anderes Land und ein anderes Leben zu fahren. Der Himmel wird langsam lila, ich gehe an meiner Uni vorbei und es scheint unglaublich absurd, jetzt wegzufahren anstatt sich einfach das nächste Bett zu suchen und dazubleiben, wo man doch offensichtlich hingehört.

Und wenn dann tief durchatmet und sich wieder fängt, wenn man sich dann soweit hat, sich zusammenzureißen und mit diesem ganzen Kopfgeschwubbel aufzuhören, seine Abenteuerlust wiederzufinden und diesen penetranten, gedanklichen Heimat-Kitsch mal abzustellen... dann stellen einem Schicksal und Werbeindustrie so etwas in den Weg.



Na danke. Da musste ich dann lachen.
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Kommentare:

Thea hat gesagt…

Oh man, so langsam will ich auch mal wieder da hin...oder zumindest zu einer kleinen Ostseeinsel ganz in der Nähe :-)

theralf hat gesagt…

Die wussten, dass du kommst...web 2.0!